Die Année philologique existiert oder existierte in verschiedenen Formen :
Die Verwendung des zuletzt erschienenen gedruckten Bandes ist fast unentbehrlich für jeden Spezialisten, der etwas über die in den früheren Bänden noch nicht aufgenommene Produktion wissen möchte und eine Rubrik des ersten Teils oder eine Abteilung des zweiten insgesamt durchsehen will. Dies gilt besonders, wenn diese sehr umfangreich sind (was z. B. bei der Rubrik Testamenta oder bei der Abteilung Archäologie der Fall ist). Das ist übrigens der Grund, warum dieser Band seit Oktober 2008 auf der Website der Online-Datenbank als geschützte PDF-Datei durchgeblättert werden kann. Unterstrichen sei auch die Nützlichkeit des Index nominum antiquorum, des Index geographicus und des Index nominum recentiorum, die keine Entsprechung in der Online-Version haben. Dafür ermöglicht die Online-Suche, sehr schnell alle Daten der gedruckten Sammlung zum eingegebenen Thema zusammenzutragen und sogar, dank der Volltextsuche (und unter der Bedingung, dass man über die notwendigen sprachlichen Kenntnisse verfügt), die Kompensierung des Fehlens einer Suchmöglichkeit nach Schlüsselwörtern. So kann ein Benutzer, der sich für Gift in der Antike interessiert, durch die Volltextsuche die Einträge der Datenbank finden, die die Wörter « poison » (Englisch, Französisch), « Gift » (Deutsch), « veleno » (Italienisch), « veneno » (Spanisch), usw. enthalten.
Dadurch, dass sie die wissenschaftliche Produktion im einen Fall synchron, im anderen diachron präsentieren, ergänzen sich der gedruckte Band und die Online-Datenbank eher, als dass sie miteinander konkurrieren.